Leuchtturm-Box
Koffer mit Mast, Repeater, Companion-Node, Tablet und Akku, dazu Pavillon und Bierzeltgarnitur: alles für den Betrieb der Anlaufstelle.
Geschätzt 1.500 bis 2.000 € pro Box
Projekte
Zwei Projekte befinden sich derzeit im Aufbau. Beide nutzen dieselbe MeshCore-Hardware und dasselbe LoRa-Funknetz und ergänzen sich gegenseitig: Das Leuchtturm-Kit verbindet Anlaufstellen mit dem Krisenstab, die Helferkoordination organisiert freiwillige Helfer im Einsatzgebiet.
Projekt · Im Aufbau
Notfall-Kommunikation für Katastrophenschutz-Leuchttürme, ohne Mobilfunk, Festnetz oder Satellit.
Viele Kommunen richten bei Stromausfall oder Hochwasser Anlaufstellen für die Bevölkerung ein, sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme. Die Schwachstelle ist fast immer die Verbindung nach draußen: Fällt das Mobilfunknetz aus, sind die Anlaufstellen vom Krisenstab abgeschnitten.
Das Leuchtturm-Kit schließt diese Lücke. Über ein MeshCore-LoRa-Funknetz verbindet es jede Anlaufstelle per Textnachricht mit einer Außenstelle, etwa beim Krisenstab. Dort laufen Lagemeldungen, Bedarfe und Hilfeersuchen von Helfern und Betroffenen zusammen.
Koffer mit Mast, Repeater, Companion-Node, Tablet und Akku, dazu Pavillon und Bierzeltgarnitur: alles für den Betrieb der Anlaufstelle.
Geschätzt 1.500 bis 2.000 € pro Box
Solar-Repeater für Hochpunkte, der Funklücken zwischen Anlaufstellen und Außenstelle schließt.
Empfangsstelle mit Room Server beim Krisenstab, an der alle Meldungen der Anlaufstellen zusammenlaufen.
Dienste wie Starlink werden von einem einzelnen Unternehmen betrieben, das den Zugang jederzeit einschränken kann. Das ist in der Ukraine mehrfach geschehen. Zudem kann ein Fehler im Kernnetz alle Terminals gleichzeitig lahmlegen, wie beim weltweiten Ausfall im Juli 2025. Unser Grundsatz lautet deshalb: Kein Teil der Kette darf von einem externen Betreiber abschaltbar sein.
Das Kit ist ein ziviler Ergänzungskanal. Es ersetzt weder den BOS-Funk noch den Notruf 112.
Projekt · Im Aufbau
Sichere, verschlüsselte Koordination freiwilliger Helfer über MeshCore, unabhängig vom Mobilfunk.
Bei Großschadenslagen kommen oft Hunderte freiwillige Helfer gleichzeitig. Koordiniert werden sie meist über private Messenger-Gruppen oder offene Kanäle. Dabei landen Namen, Adressen und Hilfebedarfe von Betroffenen schnell an Orten, an denen sie nicht hingehören. Fällt dann noch das Mobilfunknetz aus, bricht die Koordination ganz zusammen.
Hier setzt das Projekt an. Helfer melden sich an einer zentralen Helfersammelstelle. Dort erhalten sie ein Funkgerät, eine kurze Schulung und Zugang zu verschlüsselten Einsatzkanälen. Funkmesh stellt dafür Repeater, Companions und geschultes Personal.
Die Helferkoordination ist ein eigenständiges Projekt und ergänzt das Leuchtturm-Kit. Beide nutzen dieselbe Hardware und dasselbe Netz. Sie ersetzt weder den BOS-Funk noch den Notruf 112 und arbeitet im Auftrag und in Abstimmung mit der Einsatzleitung bzw. dem Krisenstab.
Ob als Pilotkommune, Partnerorganisation, Spender oder Mitglied, das selbst Kits baut und betreut: Sprich uns an.